Aspergillose
| Gesundheit - Krankheiten |
Vorbeugen
Die Abwehrkräfte stärken, da kann jeder Halter vorbeugen. Am besten ist es, eine optimale Umwelt zu schaffen. Dazu gehören täglicher Freiflug, saubere Bademöglichkeiten, eine angemessene Luftfeuchtigkeit, ausreichend UV Lichtbestrahlung (Strahlen dringen nicht durch Fensterglas), ausrechende Hygiene und eine ausgewogene Ernährung. Verzichten Sie auf Erd- und Zirbelnüsse. Sie sind stark mit Aspergillen belastet. Es eignen sich eher Walnüsse und Cashewnüsse.
Auch Einzelhaltung führt durch Stress zu einem schwächeren Immunsystem.
Eventuelle Anzeichen
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Die Krankheit kann sich auf Lunge, Leber, Nieren, beinah auf alle Organe durch Krebs ausweiten.
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klinische Symptome treten erst spät auf (Abmagerung, Heiserkeit oder Stimmverlust, Atemnot - Atmen mit geöffnetem Schnabel, Apathie)
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Verlauf akut oder chronisch zu "Ausweitung der Krankheit": generalisierte Form mit folgenden Symptomen: Erbrechen, Durchfall, Polyurie (Harnanteil ist flüssig) - befallen auch: Gehirn (Gleichgewichtsstörungen, Kopf nach hinten gebogen)
Mögliche Ursachen
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Schimmelpilz Aspergillus
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Nüsse
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zu geringe Luftfeuchtigkeit
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zu hohe oder zu niedere Umgebungstemperaturen
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Vitamin-A-Mangel
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mangelnde Hygiene
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schmutzige Futter, Trink- oder Badewasserbehälter
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feuchtes, verdorbenes und altes Futter, Trink- oder Badewasser
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vorangegangene längere Therapie mit Antibiotika
Problematik
Aspergillose verläuft über kurz oder lang sicher tödlich.
Behandlung
Diagnose: Röntgen, Endoskopie, Blutuntersuchung Behandlung mit Antimykotika (Amphotericin B). Am besten in Kombination mit 5-Flurocytosin oral, oder per Inhalation mit Pimafucin ).
Am wenigsten Stress verursacht das Inhalieren, dass Tier wird hierzu mindestens drei mal täglich in einen geeigneten Inhalationskäfig für 10 bis 15 Minuten mit entsprechenden Medikamenten gegeben. Der Erfolg hängt dabei von der nötigen Konsequenz ab, diese Behandlung läuft über Wochen.
Zusätzlich zur Behandlung sollte die Stärkung des Abwehrsystems erfolgen. Dies ist wichtig, da die oben genannten Schimmelpilze überall in unserer Umgebung zu finden sind. Es kommt nur dann zu einer Erkrankung, wenn sich der Pilz durch günstige Umstände übermäßig vermehrt oder das Abwehrsystem des Vogels nicht intakt ist.
Früher wurde die Aspergillose mit Antibiotika behandelt, ein Mittel dass gegen Pilze wirkt. Die Verabreichung erfolgte einmal durch Inhalieren oder direktes Eingeben. Ein Beimengen zum Futter wäre zu unsicher gewesen. Antibiotika belastet aber die Leber und bei Vorschäden kann dies dem Vogel ebenfalls schaden.
Unterstützung
Vielen Dank an Ines, die das Krankheitsbild und die Behandlung besser beschrieben hatte. Nur durch die Hilfe von anderen Menschen kann ich es schaffen, die Webseite aktuell und hilfreich zu gestalten.








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